Etzel-Kulm Zurück
Quelle: R.u.B. Lötscher
Gestempelt am 23. Juli 1909 in Feusisberg.

1098 Meter über Meer
Die Geschichte des Etzel-Kulms geht zurück bis ins späte Mittelalter, als nach Beendigung des alten Zürichkriegs eine hölzerne Gedächtniskapelle errichtet wurde.
1901 erwarb der Einsiedler August Oechslin das Land.
1901−1902 rodete er die Waldkuppe auf dem Hochetzel und baute ein hölzernes Berggasthaus mit einem 23m hohen gemauerten Turm.
31. Juli 1901 18.00 stürzte der noch im Bau befindliche Turm zusammen und tötete dabei einen Arbeiter.
Der Besitzer Oechslin gab aber nicht auf und liess kurze Zeit später einen neuen, gegen 50m hohen, Holzturm errichten.
Vor 1912 wurde das turmartige Holzgerüst mit einem Stein- und Pflasterbau umgeben.
5. Januar 1919 Bei einem heftigen Sturm stürzt dieser Turm wieder ein.
  Der Wirt harrte bis zu seinem Tod im Jahr 1926 im Berggasthaus aus.
Dann übernahmen seine bisherigen Helferinnen Katharina Schönbächler und Pauline Weber den Betrieb.
1932


1961



Ab jetzt wirkte Katharina Schönbächler als alleinige Wirtin.

Nach 45 Jahren unermüdlichen Schaffens auf dem Etzel wollte Katharina Schönbächler verkaufen. Sie machte sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft des Etzels. Sie teilte mit, dass sie den Etzel am liebsten des SAC-Sektion Hoher-Rohn verkaufen würde.

Katharina Schönbächler 1898-1973.
Ende April 1961 erhielt der damalige Sektionspräsident Ruedi Bachmann die Ermächtigung mit Katharina Schönbächler Kaufverhandlungen aufzunehmen und die Gründung einer Genossenschaft vorzubereiten. Damit wollte man den Etzel den Spekulanten entziehen.
15. Dez. 1962 Die Genossenschaft wird gegründet. Als erster Präsident wurde Ruedi Bachmann gewählt.
Frühling 1964 Start der Bauarbeiten für das neue Restaurant. Der Hochetzel wird mittels eines 650m langen Kabels an das Stromnetz angeschlossen.
Die Einweihung erfolgte am 9./10. Juli 1965.
Sommer 2015 Das Wirtepaar Erni verlässt den Hochetzel.
Sommer 2015
Die energetische Gesamtsanierung beinhaltet auch die Installation einer Indach-Photovoltaik-Anlage. Fläche: 263 m². Leistung: ca. 44'000 kWh.
1. Sept. 2015 Die Neueröffnung des sanierten Berggasthauses erfolgt mit einem neuen Wirtepaar.