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von 1900 bis Heute
Ab 1900 ist kein Werkmann mehr eingestellt. Die Stiftstatthalterei Pfäffikon besorgt durch Angestellte die Land- und Gastwirtschaft.
1908 Bau einer kleinen Schiffshütte am Südufer.
1911-1935 Wallfahrt der Pfarrei Freienbach am Fest St. Peter und Paul eingestellt, weil 1910 ein Ledi durch Sturm in den «Sack» abgedrängt wurde.
1927 Die Insel samt Frauenwinkel wird unter Naturschutz gestellt.
1933-34 Die St. Martinskirche wird renoviert.
1939 Das Gasthaus wird im Landi-Jahr mit einem Saalbau erweitert.
1953 Ferdi Raimann beginnt als Bauernknecht im Dienste des Klosters seine Arbeit auf der Insel.
1955 Valeria Kälin wird Inselwirtin.
1958/59 Der Innenraum der St. Peter und Paulskirche wird restauriert. Dabei werden die zwei kleinen Querschiffe von 1676 abgebrochen.
1959 glaubte man, Huttens Skelett gefunden zu haben und setzte es unter eine Platte südlich der Kirche bei.
1961/62 Archäologische Untersuchungen weisen eine frühmittelalterliche Martinskirche nach.
1963 Massenbesuch der Insel während der Seegförni.
1964/65 Der Innenraum der St. Martinskapelle wird restauriert. Die Restauration ist auch mit archäologischen Untersuchungen verbunden.
1965 Anschluss der Insel an die Wasserversorgung der Korporation Pfäffikon und ans Stromnetz vom EW Höfe.
1968 legt der Anthropologe Dr. Erik Hug, Zürich, unweit vom Südeingang der Kirche ein Skelett frei, welches sich nach gründlicher Untersuchung einwandfrei als dasjenige von Hutten erweist. Es wurde ebenfalls unter der Grabplatte von 1959 bestattet.
1970 Wiederbeisetzung dieser Gebeine unter der 1959 gelegten Sandsteinplatte.

1971

Valeria Kälin und Ferdi Raimann beenden ihre Arbeit als Inselwirtin bzw. Knecht und verlassen die Insel.
Am 11. September 1971 vermählen sich die beiden und leben in Einsiedeln.
2002 treten sie zusammen ins Altersheim «Langrüti» in Einsiedeln ein.
2007 stirbt Ferdi Raimann.
1. März 1981 Heinz Glauser beginnt als neuer Gastwirt.
1987 Pflanzung von 5'800 Blauburgunder-Reben durch die Gebr. Kümin, Weinhandel in Freienbach.
1993 Die Insel kriegt das Prädikat «Moorlandschaft von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung».
Dezember 2003 Es werden Knochen (Skelettteile) von zwei Menschen gefunden. Gemäss Untersuchung dürfte deren Beerdigung im 16. oder 17. Jahrhundert erfolgt sein. Eine exakte Datierung ist nicht möglich. Dabei handelt es sich um eine männliche Person zwischen 20 und 28 Jahren. Bei der zweiten Person konnte das Alter und das Geschlecht infolge kleiner Anzahl Fragmente nicht bestimmt werden.
7. Dezember 2003 Heute wurde an der Abstimmung der Gemeinde Freienbach die Gründung der Stiftung Insel Ufenau mit 1505 Ja gegen 1648 Nein abgelehnt.
Geplant war, dass die Insel Ufnau vom Kloster Einsiedeln in eine Stiftung überführt und dass diese Stiftung die umfangreichen Sanierungen auf der Insel ausführen wird.
29. Juni 2004 Gründung des Vereins «Freunde der Insel Ufnau» in der St. Peter und Paulskirche.
1. Präsident: Fredy Kümin, Freienbach.
März/April 2006 Um dem Prozess des Landfrasses Einhalt zu gebieten, werden die Uferbereiche im Südwesten und Südosten saniert und regeneriert. Dazu werden in diesen Bereichen Fichten und Lärchen gefällt und soweit wie möglich zu Pfählen verarbeitet. In einem weiteren Schritt werden diese Pfähle in den Boden gerammt.
Sie bilden zusammen mit den zu fällenden Pappeln das Grundgerüst für die Lahnung.
Diese vorbereitete Lahnung wird mit Ast- und Reisigbündeln verfacht und das Ufergebiet mit zusätzlichen Kiesaufschüttungen abgeflacht. Das ist eine Voraussetzung für einen Schilfgürtel.

April/Mai 2006 Die Markierungen der neuen, erweiterten Wasserschutzzone auf der Südseite der Insel werden gesetzt. Damit wird dem Ziel des Klosters zur Erhaltung der «Insel der Stille» entsprochen.
August 2006 Angestellte des Forstbetriebs des Klosters sind mit der Fertigstellung der Lahnungen beschäftigt.
29. Sept. 2006 Heute erfolgt der Spatenstich zum Bau eines behindertengerechten Weges.

2. November 2006

Heinz Glauser, der langjährige Gastwirt,
beendet nach mehr als 25 Jahren seine Tätigkeit
und verlässt die Insel.
Dezember 2006 Der behindertengerechte Weg auf der Westseite der Insel ist als Teil des zweiten Projektes realisiert. Das ganze Projekt (behindertengerechter Weg) soll im 2007 fertig gestellt sein.
Februar 2007 Das erste der Ufnau-Projekte «Oekologische Aufwertung/Seeuferregeneration» ist abgeschlossen. Das beinhaltet die Uferbefestigung auf der Südseite der Insel, vom Steg Richtung Osten.

18. April 2007

Rösli Lötscher, die neue Gastwirtin auf der Insel, öffnet das Restaurant für die Gäste. Sie übernimmt, zusammen mit
ihrem Mann Beat, die Bewirtschaftung der Inselgäste.
  
25. April 2007 Der behindertengerechte Weg wird eingeweiht. Er führt vom
Steg für die Kursschiffe um die Westseite der Insel bis zur Anlegestelle auf der Südseite, von hier hinauf zum Gasthaus und weiter zur Kirche «St. Peter und Paul».
September 2007 Die Kapelle «St. Martin» ist eingerüstet und wird restauriert.
Auch die St. Peter und Paulskirche wird restauriert.
Das über 800-jährige Mauerwerk der Kirche St. Peter und Paul und der Kapelle St. Martin ist gezeichnet von der aufsteigenden Feuchtigkeit.
Die Einfriedungsmauern des ehemaligen Friedhofgeländes der Urpfarrei Ufnau sind am Zerfallen und werden auch saniert  (» siehe Fotos).
27. Sept. 2008
Heute Samstag werden die Kirche St. Peter und Paul sowie die Martinskapelle mit einem ökumenischen Gottesdienst von Abt Martin Werlen und Rahima Heuberger, evangelische Pfarrerin in Freienbach, feierlich neueingesegnet.
7. Juli 2011
16:57
Ein Hagelsturm braust über die Insel, entwurzelt Bäume und zerstört den ganzen Traubenbestand (siehe Fotos). Der Ernteausfall beträgt 100%.
16. Dez. 2011 Das Bundesgericht sagt Nein zum Ersatzbau für die Gastwirtschaft auf der Insel (Projekt mit dem Architekten Zumthor). Auf die Argumente des Kantons Schwyz und des Schwyzer Verwaltungsgerichts, die zum Schluss gekommen waren, ein Ersatzbau sei möglich, ist das Bundesgericht nicht eingegangen.
Ende 2011 Die Weinhandlung Kümin in Freienbach beendet nach 25 Jahren ihren Reben-Anbau und deren Bewirtschaftung auf der Insel.
Neu übernimmt die klostereigene Kelterei die Bewirtschaftung.

Okt./Nov. 2013

Das Bootshaus, die Hafenmole und die Schiffsanlegestege
auf der Südseite der Insel werden saniert.

» Siehe Fotos
August 2015  

wurde durch das Kloster das Baugesuch für die Restaurierung des «Haus zu den zwei Raben» mit der Sanierung des Gastwirtschaftsbetriebes eingereicht. Nachdem gegen dieses Projekt keine Einsprachen eingegangen sind, ist die Baubewilligung nun rechtskräftig.


Frühling 2016
 

Im östlichen Teil des Rebhangs:
Der Blauburgender wird ersetzt durch Räuschling.
28. August 2016   Das Gasthaus «Zu den zwei Raben» wird ab heute bis im Frühjahr 1918 geschlossen.
Während dieser Zeit wird der gesamte Gastwirtschaftbetrieb umgebaut und totalsaniert.
» Siehe Fotos