Die Sakralbauten werden restauriert Zurück
In der Zeit vom 25. April 2007 bis 27. September 2008
werden die St. Peter und Paulskirche sowie die St. Martinskapelle restauriert.

22. Sept. 2007

Das über 800-jährige Mauerwerk
der Kirche St. Peter und Paul
und der Kapelle St. Martin
ist gezeichnet
von der aufsteigenden Feuchtigkeit.
Ausgrabungen, rechts neben der Grotte mit den Gebeinen, auf der Nordseite.
Freigelegt während den Sanierungsarbeiten
an den feuchten Grundmauern.
2. Okt. 2007
Das Fundament der
Kirche St. Peter und Paul
wird trocken gelegt.

Die Kapelle St. Martin ist eingerüstet.

Die Fassade wird restauriert.

Die Einfriedungsmauern
des ehemaligen Friedhofgeländes
der Urpfarrei Ufnau werden saniert.
Der Innenraum der Kapelle St. Martin.
17. Febr. 2008
Die St. Peter und Paulskirche ist eingerüstet.

30. März 2008
Stand der Arbeiten

26. April 2008

Der Chor von
St. Peter und Paul
wird restauriert.
Die Untersicht



31. Mai 2008

Der Chor von St. Peter und Paul.
Nach dem Abbruch der Holzdecke
von 1958/59 werden die barocke Gipsdecke aus dem 18. Jahrhundert sowie der romanische Zugang zum Turm wieder sichtbar.
Juli 2008
Die neuen Türen für die Martinskapelle und
die Kirche St. Peter und Paul.

26. Juli 2008

28. September 2008
Das Türschloss
der Haupttüre
von der Kirche
St. Peter und Paul.


27. Sept. 2008

Einsegnung

Heute Samstag werden
die Kirche St. Peter und Paul sowie
die Martinskapelle
mit einem ökumenischen Gottesdienst
von Abt Martin Werlen und Rahima Heuberger,
evangelische Pfarrerin in Freienbach,
feierlich neueingesegnet.

28. Sept. 2008

Tag
der offenen Tür

Der Historiker Peter Ziegler erklärt die Geschichte

... Silvia Fontana die Technik der Malereien.   

Darstellung der
St. Martins-Kapelle und der
Kirche St. Peter und Paul
in den Händen von Reginlinde.

Hl. Adalrich
Die Grabsteinplatten von drei Einsiedler Mönchen waren ursprünglich in der Kirche
St. Peter und Paul am Boden. Um sie vor der Zerstörung zu retten, wurden sie bei der
Restaurierung an der Aussenwand der Kirche auf der Ostseite aufgehängt.
Doppelgrabplatte:
Pater Benedikt Ammann von Luzern,
1586−1650, Profess 1611,
ab 1635 Propst im Kloster Fahr,
ab 1643 Dekan, ab 1649 bis zu
seinem Tod Statthalter in Pfäffikon.
Pater Edmund (Ursus) Grimm von Solothurn, 1652−1704, Profess 1669,
war zuerst als Lehrer und Bibliothekar
tätig, intensive Predigertätigkeit.
Pater Edmund war kränklich und verbrachte die letzten sechs Lebensjahre wiederum
bei seiner Familie in Solothurn.
Pater Anselm (Jakob) Bisling von
Luzern, 1619−1681, Profess 1662,
war zunächst als Weltgeistlicher u.a. Pfarrer in Luzern. Nach politischen
Schwierigkeiten in Luzern trat er 1661
ins Kloster Einsiedeln ein. Pater
Anselm war in der Folge als Lehrer
für Fratres, dann als Propst in Bellinzona tätig, wo er vom Pferd fiel und dadurch längere Zeit gelähmt war. Nach seiner Heilung lebte er in Pfäffikon und beschäftigte sich vor allem mit theologischen Arbeiten.
Pater Anselm brachte von seinen Romreisen verschiedene Reliquien
von Katakombenheiligen mit.
Pater Gregor (Adam) Hüsser
von Rapperswil, 1632−1704,
Profess 1652,
war von 1675−1693
Propst im Kloster Fahr,
dann Statthalter in Pfäffikon.
Das restaurierte Grabmal
des Inselheiligen Adelrich,
vorher in der Kirche
St. Peter und Paul,
wird in der Martinskapelle
aufgestellt.

Der 1663 anlässlich der
Öffnung des Grabes des
hl. Adelrich geschaffene
Sarkophag besitzt Inschriften,
die sich auf das Leben und das
Öffnen des Grabes des
Heiligen beziehen.